Montag, 9. Mai 2016

Mein Leben abseits der Nähmaschine

Im Moment verbringe ich nicht so viel Zeit an der Nähmaschine, da ich mich mehr um unsere Tiere kümmere. Daher wollte ich mal einen kleinen Einblick in mein tägliches Landleben geben.

Morgens, auf dem Rückweg vom Schulbus, versorge ich als erstes unsere Hühner und in den letzten Wochen kam noch der Kükenstall dazu. Letzes Wochenende haben wir die "Kleinen" dann in die Hühnerschar integriert, da unsere freiheitsliebende Glucke in dem kleinen Freigehege langsam einen Lagerkoller bekommen hat. Allerdings hat sich die liebe Glucke dann auch gleich nicht mehr um ihre Küken gekümmert und sich bei Einbruch der Dunkelheit auf die Stange gesetzt, obwohl die Kleinen unten im Stroh ganz erbärmlich gepiepst haben. Also mußten wir abends die Glucke samt Küken einfangen und in einen extra Stall sperren und morgens dann allesamt wieder in den Hühnerstall entlassen. Jetzt hat sich im Hühnerstall soweit alles normaliesiert und wir sind froh, dass sich der Nachwuchs so gut entwickelt hat.




Danach versorge ich die beiden Esel und unsere Norwegerstute. Unser Sorgenkind, die alte Eseldame, muß im Moment aufgepäppelt werden und bekommt morgens und abends einen Heubrei als Zusatzfutter. Sie hat schon gut zugenommen und wir hoffen, dass sie noch einen schönen Sommer auf dem Hof verleben kann.









Unsere Stute Gundi bekam in den letzten Wochen eine extra Portion an Zuwendung, da ihr Stallpartner ganz plötzlich im Alter von knapp 30 Jahren an Herzversagen gestorben ist. Zum Glück hat Gundi alles gut überstanden und nicht zu sehr getrauert. Gundi bringe ich dann für 1-2 Stunden auf die Graskoppel zum Frühstücken, aber davor wird sie noch gründlich eingecremt, da sie an Sommerekzem leidet und die Mücken leider schon wieder unterwegs sind. Ich möchte auf jeden Fall erreichen, dass sie über den Sommer reitbar bleibt, da mein Jüngster jetzt  mit Reitstunden angefangen hat und natürlich zusätzlich noch fast jeden Nachmittag auf unserem Pferd reiten möchte.







Dieses Wochenende haben wir damit begonnen einen kleinen Longierplatz anzulegen, da der von mir eingezäunte Übungsplatz im Moment als Graskoppel genutzt wird und es noch eine Weile dauern wird bis Gundi alles abgefressen hat. Und wer möchte schon arbeiten und dabei auf seinem Essen rumtrampeln. Da bei uns die Landschaft sehr hügelig ist, können wir leider auch nicht auf die abgegraste Koppel ausweichen. Es ist zum Longieren einfach zu schräg.




Wenn ich wieder an unserem Haus ankomme werden noch die Hasen versorgt. Hier gibt es dann auch unser nächstes "Stallprojekt", die beiden sollen einen Sommerstall bekommen und dazu muß noch ein Hasendraht in den Boden verlegt werden. Sonst graben sich die beiden Mümmelmänner durch oder ein Marder stattet ihnen nachts einen Besuch ab.






Auf der ganzen Tour werde ich natürlich von unserem Hund Cliff begleitet und er bekommt dann auch noch sein Frühstück und macht danach ein Nickerchen.






Abgesehen davon, dass mein Sohn an jedem freien Nachmittag longiert werden möchte habe ich letzte Woche noch den Kindern der Schul-AG des Hofbesitzers das Reiten auf Gundi ermöglicht. Dann war noch die Tierärztin zum Impfen da und die Woche davor die Hufpflegerin. Dazu kommt natürlich noch das Misten des Offenstalls. Da bleibt dann kaum mehr Zeit, dass ich selbst mal aufs Pferd komme. Und genau das war mein Wunsch zu Muttertag, ein Maiausritt mit meinem Pferd und das habe ich gestern auch gemacht :-))










Kommentare:

  1. Oh du hast Esel ... ich mag die sooo gern! LG Ingrid

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    1. Liebe Ingrid,
      die Esel versorge ich nur mit, sie gehören unserem Nachbarn. Ich mußte mich zuerst an die Langohren gewöhnen, aber wenn man sie erst mal ins Herz geschlossen hat .....

      Herzliche Grüße,
      Silke

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Danke, dass du dir die Zeit genommen hast einen Kommentar zu schreiben.
Ich freue mich riesig darüber!