Dienstag, 13. Februar 2018

Kleingeldbörse

Von der Bloggerin Yoshiko Klein wurde eine bezaubernde Kleingeldbörse aus japanischem Stoff entworfen. Die Lösung für loses Kleingeld in der Hosentasche!

Gezeigt wurde diese Anleitung in der Sendung ARD-Buffet am 07.Februar und ich war gleich begeistert von diesen Geldbörsen. Ich hatte zwar keinen japanischen Stoff in meinem Fundus, aber einen Streichelstoff, der für dieses Projekt perfekt war. Also gleich die Vorlage ausgedruckt und losgelegt. Allerdings ist der erste Versuch nicht ganz geglückt, da ich die Vorlage nicht auf 100% ausgedruckt habe. Das Nahen war daher ganz schön kniffelig, da die Kleingeldbörse in wahrsten Sinne des Wortes "klein" war (77%!).

Beim zweiten Versuch hat dann alles gut geklappt und fertig ist die perfekte Börse für unsere Dusch- und Spülmünzen auf dem Campingplatz!


















Donnerstag, 25. Januar 2018

Endlich wieder Nähkurs ...

So, im Herbst (ist ja noch gar nicht sooo lange her) hatte ich wieder meinen Nähkurs bei Adelheid und diesmal habe ich ein UFO ans Tageslicht geholt. Den Schnitt für einen Bleistiftrock hatte ich schon Ewigkeiten rausgemacht und der Stoff lag noch länger bereit. Denn die eigentliche Idee war ein "etwas anderes Kostüm". Als Oberteil habe ich daher ein Cape nach einem burda easy Schnitt genäht, das schon seeeehr lange auf seinen Partner, den Rock, gewartet hat. Aber es ist ein Glencheck-Wollstoff und da gibt es ja so seine Tücken beim Zuschneiden, deshalb habe ich mich auch nicht so recht ran getraut. Außerdem habe ich mir einen burda-Schnitt aus der burda-style ausgesucht und da habe ich ja schon so meine Erfahrungen mit der Anleitung gemacht - sprich eigentlich braucht man eine Schneiderausbildung um selbst bei einfachen Modellen zurecht zu kommen. Das gilt aber nur für die Schnitte aus der Zeitschrift, die gekauften burda-Schnitte für einzelne Kleidungsstücke sind vor allem bei der Kategorie easy wirklich gut beschrieben.

Der Zuschnitt hat mit Adelheids Hilfe schon mal super geklappt, ihr Tipp:
Beim Vorder- und Rückenteil die Karos am Saum abmessen, damit das Karomuster vorne und hinten auf der gleichen Höhe ist. Beim Zusammenstecken des Stoffes - rückwärtige Mitte und Seitennähte - darauf achten, dass die Karolinien direkt aufeinander treffen und auch direkt auf der Linie zusammenstecken. Dann am besten über die Nadeln nähen, damit ja nichts verrutscht. 

Beim Reißverschlußeinnähen hat Adelheid die Anleitung gleich mal ignoriert und ich habe zurerst die hintere Mittelnaht bis zum Schlitz geschlossen, dann die Nahtzugabe auseinandergebügelt und den oberen Teil der Naht für den Reißverschluß wieder aufgetrennt. So hat man schöne Kantenumschläge, um den Reißverschluß einzunähen.

Laut Schnittmuster sollte der Bund eingereiht werden. Das hat mir aber nicht so richtig gefallen, ich wollte lieber einen ganz klassischen Bleistiftrock mit Abnähern. Und wie man das macht hat mir Adelheid gezeigt:
Rock falten und die vordere Mitte abstecken. Dann von der Mitte aus 14 cm zur Seitennaht abmessen, stecken und anzeichnen. Vorne werden die Abnäher am Bund mit 1 cm Breite genäht und 10 cm lang. Auf der Rückseite wird der Abnäher 1,5 cm breit begonnen und 14 cm lang. Die Abnäher zur Mitte hin umbügeln.

Den Bund haben wir mit Bund-Fix gemacht, das geht ruckzuck. Einfach die Bundeinlage auf den Bundstoff bügeln und rechts auf rechts am Bund auf den Rock nähen. Dabei in der Schlitzreihe vom Bund-Fix nähen und den gehefteten Futterstoff mit fassen. Dann den Bund nach innen falten an der zweiten Schlitzreihe einknicken und auf die linke Rockseite (Futter) steppen. Fertig!

Bei der Anprobe des Rocks mit dem Cape habe ich dann allerdings festgestellt, dass mir die Kombination so gar nicht gefällt. Irgendwie too much Karomuster und keine stimmigen Proportionen!




Also mußte eine neue Stylingidee her, denn nach so viel Arbeit, wollte ich den Rock ja auch anziehen. Also Lederjacke, Jeansbluse und Reiterstiefel zum Karo-Bleistiftrock ausprobiert und siehe da, jetzt paßt`s! Alle anderen Varianten sahen stark nach verarmten Landadel aus.




Da ich jedoch nicht ganz auf das Cape verzichten wollte, habe ich es kurzerhand zum Tuch umfunktioniert. So ist der Look für mich perfekt.







Montag, 22. Januar 2018

Nudeln mit Spinat-Käse-Sauce

Ich habe ja den Anspruch an mich, jeden Mittag ein vernünftiges Essen auf den Tisch zu bringen, was zuweilen aber nicht ganz so einfach ist. Denn mit zwei Kindern am Tisch, ist die ein oder andere Zutat nicht gerne auf dem Teller gesehen, geschweige denn, dass es dann auch gegessen wird. Mein Großer zum Beispiel mag nichts "grünes", ein Alptraum!

Aber mit diesem Rezept klappt es bei meinem "Ich mag kein grünes Gemüse"-Muffel sogar mit Spinat!



Spinat-Käse-Sauce


500 g Fussili
450 g TK-Rahmspinat
100 ml Sahne
200 g Kräuterschmelzkäse
Muskatnuß
Salz, Pfeffer


Den gefrorenen Spinat mit der Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze auftauen lassen. Dann unter ständigem Rühren den Schmelzkäse zufügen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.
Die Sauce mit den gekochten Nudeln vermischen, fertig!




Dienstag, 16. Januar 2018

Stracciatella-Himbeer-Joghurt

Für unser Silvester-Raclette hatte ich ein leckeres Rezept für ein süßes Raclette-Pfännchen entdeckt und es fand auch sehr guten Anklang. Jetzt ist das Raclette-Gerät erst mal wieder verstaut, aber die gelungene Geschmackskombination von Himbeeren, Schokolade und Joghurt lag mir immer noch auf der Zunge.

So habe ich aus den leckeren Zutaten einfach einen alltagstauglichen Nachtisch kreiert und zum Glück bei meinen Männern wieder den richtigen Geschmacksnerv getroffen.

Stracciatella-Himbeer-Joghurt


1 kg Sahnejoghurt
5 Eßlöffel selbstgemachter Vanillezucker
1 Packung TK-Himbeeren (aufgetaut)
100 g Schoko-Tröpfchen (Zartbitter)

Den Sahnejohurt mit dem Zucker verrühren, dann Schokotröpfchen unterrühren und zum Schluß die Himbeeren mit Saft vorsichtig unterheben. Schon fertig!





Freitag, 5. Januar 2018

Handlettering

So, jetzt kann es losgehen! Yippie!!!

Zum Einstieg ins Handlettering habe ich mir das Übungsheft von Frau Annika ausgesucht und dazu das beginner Lettering Set von Frau hölle.




Im Übungsheft sind kurz die benötigten Materialien aufgeführt und dann folgt eine kleine Einführung in die Anatomie der Buchstaben. Dann kann es auch gleich losgehen mit dem Üben!

Es werden verschiedene Schriftarten vorgestellt und im Anschluß kann man die einzelnen Buchstaben nachschreiben. Es werden dekorative Buchstaben, figürliche Buchstaben, Musterbuchstaben, Banner und Ornamente, Kränze, Zahlen und Sonderzeichen gezeigt.














Das Stifteset von Tombow beinhaltet einen sehr harten wischfesten Bleistift zum Erstellen von Hilfslinien, einen Radiergummi, einen Dual Brush Pen mit einer flexibler Pinselspitze für dicke kurvige Buchstaben und einer feinen Spitze für Details oder Druckbuchstaben in schwarz, einen Dual Brush Pen in grau für Schattierungen, einen Kalligraphie-Stift mit feiner Pinselspitze für feine Buchstaben und einen schwarzen Twin-Marker mit zwei verschieden starken Spitzen für Umrandungen.




Jetzt heißt es üben, üben, üben!!!
Und ich freue mich schon auf mein erstes Projekt im Handlettering, die Einladungskarte zu meiner Geburtstagsfeier!




Sonntag, 31. Dezember 2017

Saint Tropez am Baggersee

Ich weiß, allein das Wort Dauercamping klingt schon spießig und etwas angestaubt, aber für uns ist es die ideale Lösung für unseren Urlaub.

Im Sommer 2015 haben wir uns nach drei tollen Wochen mit unserem Wohnzelt auf dem Campingplatz dort für einen Dauerstellplatz beworben. Nachdem wir dann zwei Jahre nichts mehr gehört haben waren wir im Frühjahr diesen Jahres doch sehr überrascht, als uns ein Stellplatz zur Pacht angeboten wurde. Wir haben natürlich nicht lange überlegt, da die freie Parzelle genau unseren Vorstellungen entsprach. Leider gab es dann noch etwas Durcheinander, aber letztendlich wurden wir die stolzen Besitzer dieses Stellplatztes am See, unser Saint Tropez am Baggersee!














Dann kam die Überlegung, ob wir erst mal unser Hauszelt dort aufschlagen oder uns gleich einen Wohnwagen kaufen. Nachdem wir uns aber sehr schnell über die Innenaufteilung unseres Wunschwohnwagens im klaren waren und dann auch noch solch ein Modell gebraucht angeboten wurde haben wir schnell eine Entscheidung getroffen. Innerhalb kürzester Zeit waren wir also stolze Besitzer einer Parzelle am See mit Wohnwagen und Vorzelt.

















Auf denn Bildern kann man ja sehen, wie unser Platz aussah, als wir ihn übernommen haben. Es stand also einige Arbeit für uns an, um daraus so schnell wie möglich für diesen ersten Sommer eine bewohnbare Atmosphäre zu schaffen. Also, wir haben uns schon zurück gehalten, denn ganz wollten wir auf ein paar erholsame Tage am See nun auch nicht verzichten. Aber mit dem bisherigen Ergebnis sind wir rundum zufrieden und für das nächste Jahr stehen natürlich die nächsten Projekte rund um den Wohnwagen, das Vorzelt und den Außenbereich an. Ein Zaun um das Grundstück, ein fester Boden in das Vorzelt, denn in diesem verregneten Sommer stand unser Vorzelt regelmäßig unter Wasser, außerdem brauchen wir dringend einen kleinen Schuppen, um die Fahrräder, Schwimmtiere und den Rasenmäher unterzubringen. Einige Gräser haben wir schon im Herbst gepflanzt, damit es noch gemütlicher wird und Ideen und Pläne haben wir noch genug. Aber immer gemach, wir habe ja auch noch ein Haus mit Garten, das versorgt werden muß. Unser Garten hat im letzen Jahr schon sehr gelitten und ich bezeichne ihn mal als wildromantisch.




Jedes Jahr haben wir uns um das Thema Urlaub herumgedrückt, da es mit den vielen Tieren gar nicht so einfach ist. Der Campingplatz ist für uns innerhalb einer halben Stunde erreichbar, wir sind also im Fall der Fälle schnell wieder bei den Tieren. Außerdem liegt der Platz an einem Badesee und Hunde sind zumindest auf den Stellplätzen erlaubt. Das wiederum ist im Sommer von Vorteil, wenn wir schwimmen gehen möchten, aber der Hund nicht den ganzen Tag allein zu Hause bleiben kann. Dann ist da noch mein ganz persönliches Kriterium, der Platz ist in meiner "alten" Heimat und so ist es ein wenig wie Heimkehr, aber ohne mein geliebtes Landleben aufgeben zu müssen. Was wir diesen Sommer noch festgestellt haben ist, dass es kein Ende des Urlaubs gibt. Denn wir wußten ja, dass wir jeden Tag oder an den Wochenenden wieder hin fahren konnten. Ja, es lohnt sich auch unter der Woche nach der Schule hinzufahren. Eine Runde schwimmen im See, finde ich viel besser als Schwimmbad, dann lecker Abendessen am Wohnwagen und abends mit müden Kindern nach Hause fahren. Also, auch wenn es spießig und angestaubt ist, für uns ist es die ideale Lösung, denn Urlaub zu Hause funktioniert bei uns gar nicht, da ist immer was zu tun.




Im Moment ist natürlich Winterpause, aber in den Herbstferien haben wir noch einige Tage dort verbracht und es war wunderschön. Die Jungs haben zwar bei uns auf dem Land auch viele Möglichkeiten sich draußen zu vergnügen, aber der Campingplatz hat natürlich seinen ganz eigenen Reiz und man sieht die beiden manchmal stundenlang nicht. Jetzt freuen wir uns auf die nächste Saison und darauf die nächsten Projekte in Angriff zu nehmen sowie unsere lieben Nachbarn wieder zu sehen.

Mit diesen guten Gedanken werde ich jetzt in das neue Jahr starten und mal sehen was 2018 so an Überraschungen für uns bereit hält.







Dienstag, 26. Dezember 2017

Windlicht mit Eiskristalleffekt

Eine super Idee, die ich von einer lieben Bekannten bekommen habe, um eine tolle Tischdekoration im winterlichen Look zu zaubern. Mit geringem Aufwand und kleinem Budget! Und ich liebe ja Projekte, wo man gleich loslegen kann und nicht erst eine ganze Liste an Material besorgen muß.

Man braucht lediglich ein hohes Glas (z. B. Senfglas, Einmachglas oder Marmeladenglas) und grobes Salz. Das Salz ca. 1 cm hoch in das Glas füllen und mit Wasser befeuchten. Aber wirklich nur befeuchten, ich habe am Anfang zuviel Wasser eingefüllt und da hat es nicht funktioniert, erst als das meiste Wasser verdunstet war trat der gewünschte Effekt ein. Nämlich, dass die Salzkristalle an der Glaswand nach oben kriechen und einen zauberhaften Eiskristalleffekt ergeben.



So sah das Glas nach zweiTagen aus.




Insgesamt dauert es ungefähr eine Woche und zwischendurch muß das Salz mit etwas Wasser angefeuchtet werden damit die Kristalle weiter an der Glaswand empor wachsen können. Während dieser Zeit sollte das Glas an einem warmen Ort in der Nähe der Heizung stehen, ich habe das Glas sogar direkt auf die Heizung gestellt.








Auf dem getrockneten Salzboden kann dann das Teelicht plaziert werden und man hat eine wunderschöne winterliche Tischdekoration!








Am Ende des Projektes habe ich dann entdeckt, dass dieses zauberhafte Windlicht bereits in der LandLust Ausgabe 01/17 vorgestellt wurde. Peinlich, da ich diese Zeitschrift sogar abonniert habe. Aber im letzten Jahr ist bei mir, was die Kreativität betrifft, so einiges untergegangen. Ich hoffe mal, dass ich mich etwas gefangen habe und das Jahr 2018 für mich wieder mehr im Zeichen des Werkelns und Bloggens steht.